No G20 Protestvorbereitung Soziales Zentrum 17.06.2017

Am 16./17. Juni lädt das Soziale Zentrum zu einem Vorbereitungstreffen zu den Gegenaktivitäten zum G20-Gipfel ein: »Anfang Juli diesen Jahres findet mitten in Hamburg der sogenannte G20-Gipfel statt, bei dem sich Vertreter*innen der “20 wichtigsten Industrie- und Schwellenländer” treffen, um zu besprechen, wie sich die Dauerkrise Kapitalismus weiterhin aufrecht erhalten lässt. Doch dagegen formt sich Protest – mehrere 10tausend Menschen werden in Hamburg bei den Gegenprotesten erwartet. Um die Mobilisierung der Gegner*innen in Bochum zu unterstützen und alle so gut es geht auf die Aktionen vorzubereiten, findet am Wochenende 16./17.06.2017 im Sozialen Zentrum ein vielfältiger Workshop statt. Geplant sind:
Freitag, 16.06. ab 19 Uhr:
• Info-Vortrag über die Gegenproteste – Was geht wann und wo in Hamburg?

Samstag, 17.06. ab 11 Uhr:
• Rechtshilfeworkshop der Roten Hilfe Bochum-Dortmund: Was ist bei einer Festnahme zu beachten? Welche Repressionen können auf mich zukommen?
• Erste Hilfe Workshop für Aktivist*innen
• Out of Action Workshop: Emotionaler Umgang mit dem Erlebten in politischen Aktionen sowie der Repression gegen Aktivist*innen
• NoG20-Aktionstraining: Demonstrieren, Blockieren, Entscheiden lernen
• NoG20 Everywhere: Zusammen finden um den Protest bundesweit in Schwung zu bringen.
• Gemeinsames Transparente malen

Verpflegung wird es den ganzen Tag über geben und Abends werden wir die produktive Zeit bei einer gemütlichen Kneipe ausklingen lassen.”

Antirepkneipe Hafenvokü 16.06.2017

Logo OoA auf dem G20EA Hamburg, Out of Action, und Rote Hilfe Hamburg laden ein: Am Freitag, 16.06.2017 zur Antirepkneipe in der Hafenvokü. Ab 20 Uhr gibt es Essen und Getränke, um 21 Uhr beginnt die Veranstaltung.

Bei der heutigen Kneipe dreht sich alles um den G20:
Der G20 wird nervig und voller Repression. Wir wollen uns darauf vorbereiten und jetzt schon darüber nachdenken, wie wir damit umgehen können. Aktuelle Situationen sind dabei genauso in den Blick zu nehmen, wie Erfahrungen aus anderen Großereignissen.

Repression und die emotionalen Folgen

Eine Einführung in den Themenkomplex

Mittwoch, 31.05.2017 – 19:00 im Malobeo, Dresden

Wer politisch aktiv ist, kann in Situationen kommen, in denen repressive Gewalt gegen eine*n selbst oder gegen nahe stehende Menschen ausgeübt wird. Ob Auseinandersetzungen mit Nazis, unterschiedliche Formen von Polizeigewalt, oder montäglicher Stress mit Pegida, um nur einige zu nennen, Repression wirkt auf vielen Ebenen – auch emotional.
Out of Action bietet hier Begleitung von politischem Aktivismus, insbesondere zum Umgang mit belastenden Erlebnissen vor, während und nach einer Aktion. Im Vortrag wollen wir dafür sensibilisieren, welche Strategien es für euch in euren eigenen Aktionen und Bezugsgruppen geben kann, um mit Belastungen durch Repressionen umzugehen.

Offene Workshops AZ Köln 06.04. & 22.06.2017

Offene Workshops

Donnerstag, den 06.04.2017 um 18:00 Uhr & Donnerstag, den 22.06.2017 um 19:00 Uhr jeweils im AZ Köln.

In Vorbereitung zum Bundesparteitag der AFD und zum G20-Gipfel bieten wir zwei offene Out of Action – Workshop an. Alle, die zu diesen Anlässen aktiv werden wollen oder auch sonst Aktionen machen, sind herzlich eingeladen. Ob erfahrene*r Aktivist*in oder Neuling, gemeinsam besprechen wir, welche Rolle eine Bezugsgruppe hat, wie diese funktioniert und wozu sie gut ist. Praktisch wird es dann mit den Fragen zu den eigenen Grenzen, was eine*r selbst vor, während und nach der Aktion braucht und wie in der Bezugsgruppe darüber gesprochen werden kann, so dass alle gut gewappnet in diese und weitere Aktionen gehen können. Im Anschluss gibt es zudem die Möglichkeit einer Bezugsgruppenfindung für diejenigen, die bisher noch alleine unterwegs sind.

Zudem machen wir Gesprächsangebote im AZ:
22.04. ab 17:00 Uhr
27.04. ab 19:00 Uhr
13.07. ab 19:00 Uhr

Solidariwas?! Rote Flora 17.03.2017

Veranstaltungstour zum Tag der politischen Gefangenen 2017

Am 17.03.17 findet um 19:30 Uhr in der Roten Flora eine Podiumsdiskussion im Rahmen der Veranstaltungstour zum Tag der politischen Gefangenen (18.03.) statt. Flyer (pdf)

Vorwärts und nicht vergessen, worin unsere Stärke besteht: die Solidarität!
Wir sind nicht alle. Es fehlen die Gefangenen.
Betroffen sind wenige, gemeint sind wir alle.
Solidarität muss praktisch werden.

Aber spiegelt das die Realität wider? Ist der Solidaritätsbegriff wirklich unteilbar und strömungsübergreifend unwidersprochen gültig? Oder ist Solidarität vielmehr abhängig von Zustimmung zu bzw. Ablehnung von politischen Inhalten der Betroffenen?

Ist Solidarität also „selektiv“ möglich und damit möglicherweise auch Ausdruck von Trennung und Abgrenzung? Und warum verhält sich die Radikale Linke auffallend zurückhaltend zur Repression gegen §129b-Gefangene? Was hat sich in den letzten 25 Jahren am Verständnis von Solidarität verändert? Hat sich überhaupt etwas verändert oder war es schon immer anders als gedacht? Diese und weitere Fragen zum Umgang mit Solidarität, ihren Bedingungen und den Widersprüchen und Möglichkeiten in der täglichen Praxis wollen wir auf einer Podiumsdiskussion aufgreifen. Ausgangspunkt dieser Diskussion ist die Einschätzung, dass alle, die kämpfen oder gekämpft haben, auch Ziel staatlicher Verfolgung werden können. Sie sind somit potenziell bedroht von Repression, Verfolgung und Knast, egal mit welchen Mitteln dieser Kampf geführt wird oder wurde, egal ob mit Bleistift oder Knarre und egal ob oder wann dieser Kampf beendet wurde. Das haben Prozesse, Fahndungsmaßnahmen und Auslieferungsverfahren in den letzten Jahren immer wieder bewiesen. Die Botschaft, die dahinter steht, ist klar: Der Staat bestimmt, wann es vorbei ist. Entscheidend ist dabei nicht, wie wir selbst die Ebene und Qualität der Konfrontation mit dem Staat einstufen – entscheidend ist, auf welcher Seite der Barrikade wir stehen. Solidarität ist unsere wirksamste Waffe gegen staatliche Repression, wenn wir erkennen, dass wir einen gemeinsamen Kampf führen.

Podiumsdiskussion mit
Andreas-Thomas, als Militanter der Stadtguerilla „Bewegung 2. Juni“ zehn Jahre in Haft, heute in der interventionistischen Linken [iL*]
Sophie, Solikomitee „Freiheit für Sonja und Christian“
Peter und Piet, Solidaritätsgruppe zur Unterstützung von Bernhard Heidbreder und für die Einstellung des K.O.M.I.T.E.E.-Verfahrens
Henning, Bundesvorstand der Roten Hilfe e.V.

17. März, 19:30 Uhr, Rote Flora

Rote Hilfe e.V. OG Hamburg
Mitveranstalter_innen: Netzwerk „Freiheit für alle politischen Gefangenen“ HH, Interventionistische Linke HH, Ermittlungsausschuss HH, Out of Action HH

weitere Termine:
11. März Frankfurt
12. März Leipzig
14. März Stuttgart
15. März Bielefeld

Antirepkneipe Hafenvokü 24.02.2017

Antirep-Kneipe zum Thema „Rassistische Kontrollen / Racist Controls / Contrôles Racistes“

Am Fr., den 24.02.17 findet eine Veranstaltung zum Thema „Rassistische Kontrollen / Racist Controls / Contrôles Racistes“ in der Hafenvokü statt.

Neben Informationen zur Situation rund um die Hafenstraßen-Häuser gibt es Berichte eines Betroffenen und eines Rechtsanwalts zur Klage gegen die rassistischen Kontrollen. Außerdem werden Interventionsmöglichkeiten aufgezeigt.

Die Veranstaltung findet auf Deutsch, Englisch und Französisch statt.
Ab 20 Uhr gibt es Essen, um 21 Uhr geht die Veranstaltung los.

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engl.: Racist Controls: Situation around the Hafenstraße area – Report of a lawyer on a trial concerning racist controls – Report of a person concerned – Possibilities to interfere

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fr.: Contrôles Racistes: La situation autour de la Hafenstraße – Rapport d´un avocat sur l´action judicaire engagée contre les contrôles racistes – Rapport d´une personne concernée – Possibilities d´intervention

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Veranstaltung im Rahmen der Antirep-Kneipe, die (außer dieses Mal) jeden 3. Freitag in der Hafenvokü stattfindet.

Veranstalter_innen: Hafenvokü, EA Hamburg, Out of Action, Rote Hilfe Hamburg

Links:
Hafenvokü

Antirepkneipe Hafenvokü 16.09.2016

Flyer zum VortragEA Hamburg, Out of Action, und Rote Hilfe Hamburg melden sich aus der Sommerpause und laden ein: Am Freitag, 16.09.2016 zur Antirepkneipe in der Hafenvokü. Ab 20 Uhr gibt es Essen und Getränke, ab 21 Uhr einen Vortrag zum Stand des Verfahrens gegen Schubi.

Nach mehr als 30 Verhandlungstagen wurde der Antifaschist und Fußballfan Schubi im Mai 2016 vom Landgericht Rostock zu einer Haftstrafe von 4 Jahren und 5 Monaten verurteilt. Ihm wurde vorgeworfen auf Grund seiner politischen Einstellung, bei Fußballspielen Steine auf Polizist*innen geworfen zu haben. Der Vortrag gibt einen Überblick über das bisherige Verfahren gegen Schubi, die zahlreichen Skandale und die Bedingungen in der 13 Monate andauernden U-Haft. Darüber hinaus wird es einen Einblick in die Soliarbeit und Hinweise zum Umgang mit Repressionen geben.

Wir freuen uns auf euch!

Antirepkneipe Hafenvokü 20.05.2016

Flyer zum VortragEA Hamburg, Out of Action, und Rote Hilfe Hamburg laden ein: Am Freitag, 20.05.2016 zur Antirepkneipe in der Hafenvokü. Ab 20 Uhr gibt es Essen und Getränke, um 21 Uhr beginnt die Veranstaltung.

Buchvorstellung „Ratgeber für Gefangene“:
Der Ratgeber für Gefangene erschien erstmalig 1989 und wird dieses Jahr neu aufgelegt. Der Ratgeber soll helfen, Gefangenen das Überleben im Knastalltag zu erleichtern, sowie Freund_innen und Verwandten von Gefangenen Hilfestellung leisten.