Aktions- und Infotresen: Vortrag und Diskussion mit “Out of Action”

30. Juni 2017 | ab 19 Uhr | SYNTOPIA (Gerokstr. 2, 47053 Duisburg)

Gewalterfahrung und Repression hinterlassen nicht nur körperliche Verletzungen und juristische Folgen, sondern belasten uns auch psychisch. Einzelne traumatische Erlebnisse, wie Polizei- oder Faschogewalt, aber auch z.B. länger andauernde Repression kicken viele Aktivist*innen aus der politischen Arbeit.

Die Gruppe „out of action“ macht dieses zum Thema und hält einen Vortrag zum Thema „traumatische Erlebnisse“ und zu unserer Umgehensweise damit.

Im Anschluss darf gerne gemeinsam kritisch über den Traumabegriff diskutiert und Konzepte zu einem „nachhaltigen Aktivismus“ entwickelt werden.

Wie mit traumatischen Repressionserfahrungen umgehen? Regenbogen-Kino 15.06.

Sticker zur VeranstalgungAm Donnerstag, den 15.06.2017 um 19:00 Uhr im Regenbogen-Kino (Lausitzer Str. 22, Berlin-Kreuzberg, Karte).

Wut im Bauch und Widerstand im Sinn – Gemeinsam gestärkt aus traumatischen Repressionserfahrungen hervorgehen
Wie geht man als Mensch und Gruppe gestärkt aus Repressionserfahrungen hervor? Diese Frage will die Rote Hilfe Berlin gemeinsam mit der Gruppe Out of Action diskutieren. Ebenfalls eingeladen ist ein Rechtsanwalt des Legal Teams, welches 2001 in Genua war und über den Umgang mit Polizeigewalt während der G8-Proteste in Genua berichten wird. Vor der Diskussion zeigen wir einen Dokumentationsfilm über die Repression des italienischen Staates gegen die Proteste gegen den G8-Gipfel in Genua.

Was tun wenns Brennt? LIWI 15.06.

Donnerstag, den 15.06.2017 um 19:00 Uhr in LIWI

Der G20 Gipfel wird, nachdem die Treffen der Mächtigen der Welt lange Zeit im Hinterland statt fanden, wieder mitten in einer Großstadt tagen. Die Staatschefs der wirtschaftlich mächtigsten Nationen werden also im Juli ins Zentrum Hamburgs reisen. Für den Versuch diese vor jeglichem Protest zu schützen, wird es einen enormen Kraftakt der staatlichen Repressionsorgane geben. Diese werden neben der Infrastruktur in Hamburg unter anderem ein extra zu diesem Anlass errichtetes Gefängnis und massives personelles Aufgebot von Polizei, Bundeswehr und Nachrichtendiensten auffahren.

Mit Festnahmen und anderen Aktionen, mit Beschlagnahme von Flugblättern, Zeitungen usw., mit Hausdurchsuchungen, Versammlungsverboten, Strafbefehlen und Prozessen muss sich jede/r auseinandersetzen, die/der sich im Sommer in Hamburg aktiv am Widerstand gegen den G20 Gipfel beteiligen möchte. Mit immer neuen Gesetzen wird besonders vor solchen Grossereignissen selbst das Wenige, was der kapitalistische Staat an Meinungsfreiheit, Organisationsfreiheit und Demonstrationsrecht gewährt, ständig weiter eingeschränkt.

Wir möchten im Bezug auf die anstehenden Auseinandersetzungen generelle Informationen zum Umgang mit Repression geben. Seid ihr euch euren Handlungsoptionen im Umgang mit Polizei etc. bewusst hilft euch das im politischen Handgemenge zu agieren und euch und eure Strukturen zu schützen.

Solidarität statt Angst!

Ein weiterer Schwerpunkt wird der Umgang mit (traumatischen) Repressionserfahrungen sein. Ein Ziel von Repression und Machtmechanismen ist es, Menschen einzuschüchtern und ihnen ein Gefühl der Ohnmacht gegenüber staatlicher Herrschaft zu vermitteln.

Was könnt ihr für euch und als Gruppe tun um mit solchen Situationen und ihren möglichen Folgen umzugehen?

Auf dem Podium sitzen VertreterInnen der Roten Hilfe, von Out of Action sowie eine Anwältin/ein Anwalt

No G20 Protestvorbereitung Soziales Zentrum 17.06.2017

Am 16./17. Juni lädt das Soziale Zentrum zu einem Vorbereitungstreffen zu den Gegenaktivitäten zum G20-Gipfel ein: »Anfang Juli diesen Jahres findet mitten in Hamburg der sogenannte G20-Gipfel statt, bei dem sich Vertreter*innen der “20 wichtigsten Industrie- und Schwellenländer” treffen, um zu besprechen, wie sich die Dauerkrise Kapitalismus weiterhin aufrecht erhalten lässt. Doch dagegen formt sich Protest – mehrere 10tausend Menschen werden in Hamburg bei den Gegenprotesten erwartet. Um die Mobilisierung der Gegner*innen in Bochum zu unterstützen und alle so gut es geht auf die Aktionen vorzubereiten, findet am Wochenende 16./17.06.2017 im Sozialen Zentrum ein vielfältiger Workshop statt. Geplant sind:
Freitag, 16.06. ab 19 Uhr:
• Info-Vortrag über die Gegenproteste – Was geht wann und wo in Hamburg?

Samstag, 17.06. ab 11 Uhr:
• Rechtshilfeworkshop der Roten Hilfe Bochum-Dortmund: Was ist bei einer Festnahme zu beachten? Welche Repressionen können auf mich zukommen?
• Erste Hilfe Workshop für Aktivist*innen
• Out of Action Workshop: Emotionaler Umgang mit dem Erlebten in politischen Aktionen sowie der Repression gegen Aktivist*innen
• NoG20-Aktionstraining: Demonstrieren, Blockieren, Entscheiden lernen
• NoG20 Everywhere: Zusammen finden um den Protest bundesweit in Schwung zu bringen.
• Gemeinsames Transparente malen

Verpflegung wird es den ganzen Tag über geben und Abends werden wir die produktive Zeit bei einer gemütlichen Kneipe ausklingen lassen.”

Antirepkneipe Hafenvokü 16.06.2017

Logo OoA auf dem G20EA Hamburg, Out of Action, und Rote Hilfe Hamburg laden ein: Am Freitag, 16.06.2017 zur Antirepkneipe in der Hafenvokü. Ab 20 Uhr gibt es Essen und Getränke, um 21 Uhr beginnt die Veranstaltung.

Bei der heutigen Kneipe dreht sich alles um den G20:
Der G20 wird nervig und voller Repression. Wir wollen uns darauf vorbereiten und jetzt schon darüber nachdenken, wie wir damit umgehen können. Aktuelle Situationen sind dabei genauso in den Blick zu nehmen, wie Erfahrungen aus anderen Großereignissen.

Repression und die emotionalen Folgen

Eine Einführung in den Themenkomplex

Mittwoch, 31.05.2017 – 19:00 im Malobeo, Dresden

Wer politisch aktiv ist, kann in Situationen kommen, in denen repressive Gewalt gegen eine*n selbst oder gegen nahe stehende Menschen ausgeübt wird. Ob Auseinandersetzungen mit Nazis, unterschiedliche Formen von Polizeigewalt, oder montäglicher Stress mit Pegida, um nur einige zu nennen, Repression wirkt auf vielen Ebenen – auch emotional.
Out of Action bietet hier Begleitung von politischem Aktivismus, insbesondere zum Umgang mit belastenden Erlebnissen vor, während und nach einer Aktion. Im Vortrag wollen wir dafür sensibilisieren, welche Strategien es für euch in euren eigenen Aktionen und Bezugsgruppen geben kann, um mit Belastungen durch Repressionen umzugehen.

Offene Workshops AZ Köln 06.04. & 22.06.2017

Offene Workshops

Donnerstag, den 06.04.2017 um 18:00 Uhr & Donnerstag, den 22.06.2017 um 19:00 Uhr jeweils im AZ Köln.

In Vorbereitung zum Bundesparteitag der AFD und zum G20-Gipfel bieten wir zwei offene Out of Action – Workshop an. Alle, die zu diesen Anlässen aktiv werden wollen oder auch sonst Aktionen machen, sind herzlich eingeladen. Ob erfahrene*r Aktivist*in oder Neuling, gemeinsam besprechen wir, welche Rolle eine Bezugsgruppe hat, wie diese funktioniert und wozu sie gut ist. Praktisch wird es dann mit den Fragen zu den eigenen Grenzen, was eine*r selbst vor, während und nach der Aktion braucht und wie in der Bezugsgruppe darüber gesprochen werden kann, so dass alle gut gewappnet in diese und weitere Aktionen gehen können. Im Anschluss gibt es zudem die Möglichkeit einer Bezugsgruppenfindung für diejenigen, die bisher noch alleine unterwegs sind.

Zudem machen wir Gesprächsangebote im AZ:
22.04. ab 17:00 Uhr
27.04. ab 19:00 Uhr
13.07. ab 19:00 Uhr

Solidariwas?! Rote Flora 17.03.2017

Veranstaltungstour zum Tag der politischen Gefangenen 2017

Am 17.03.17 findet um 19:30 Uhr in der Roten Flora eine Podiumsdiskussion im Rahmen der Veranstaltungstour zum Tag der politischen Gefangenen (18.03.) statt. Flyer (pdf)

Vorwärts und nicht vergessen, worin unsere Stärke besteht: die Solidarität!
Wir sind nicht alle. Es fehlen die Gefangenen.
Betroffen sind wenige, gemeint sind wir alle.
Solidarität muss praktisch werden.

Aber spiegelt das die Realität wider? Ist der Solidaritätsbegriff wirklich unteilbar und strömungsübergreifend unwidersprochen gültig? Oder ist Solidarität vielmehr abhängig von Zustimmung zu bzw. Ablehnung von politischen Inhalten der Betroffenen?

Ist Solidarität also „selektiv“ möglich und damit möglicherweise auch Ausdruck von Trennung und Abgrenzung? Und warum verhält sich die Radikale Linke auffallend zurückhaltend zur Repression gegen §129b-Gefangene? Was hat sich in den letzten 25 Jahren am Verständnis von Solidarität verändert? Hat sich überhaupt etwas verändert oder war es schon immer anders als gedacht? Diese und weitere Fragen zum Umgang mit Solidarität, ihren Bedingungen und den Widersprüchen und Möglichkeiten in der täglichen Praxis wollen wir auf einer Podiumsdiskussion aufgreifen. Ausgangspunkt dieser Diskussion ist die Einschätzung, dass alle, die kämpfen oder gekämpft haben, auch Ziel staatlicher Verfolgung werden können. Sie sind somit potenziell bedroht von Repression, Verfolgung und Knast, egal mit welchen Mitteln dieser Kampf geführt wird oder wurde, egal ob mit Bleistift oder Knarre und egal ob oder wann dieser Kampf beendet wurde. Das haben Prozesse, Fahndungsmaßnahmen und Auslieferungsverfahren in den letzten Jahren immer wieder bewiesen. Die Botschaft, die dahinter steht, ist klar: Der Staat bestimmt, wann es vorbei ist. Entscheidend ist dabei nicht, wie wir selbst die Ebene und Qualität der Konfrontation mit dem Staat einstufen – entscheidend ist, auf welcher Seite der Barrikade wir stehen. Solidarität ist unsere wirksamste Waffe gegen staatliche Repression, wenn wir erkennen, dass wir einen gemeinsamen Kampf führen.

Podiumsdiskussion mit
Andreas-Thomas, als Militanter der Stadtguerilla „Bewegung 2. Juni“ zehn Jahre in Haft, heute in der interventionistischen Linken [iL*]
Sophie, Solikomitee „Freiheit für Sonja und Christian“
Peter und Piet, Solidaritätsgruppe zur Unterstützung von Bernhard Heidbreder und für die Einstellung des K.O.M.I.T.E.E.-Verfahrens
Henning, Bundesvorstand der Roten Hilfe e.V.

17. März, 19:30 Uhr, Rote Flora

Rote Hilfe e.V. OG Hamburg
Mitveranstalter_innen: Netzwerk „Freiheit für alle politischen Gefangenen“ HH, Interventionistische Linke HH, Ermittlungsausschuss HH, Out of Action HH

weitere Termine:
11. März Frankfurt
12. März Leipzig
14. März Stuttgart
15. März Bielefeld

Antirepkneipe Hafenvokü 24.02.2017

Antirep-Kneipe zum Thema „Rassistische Kontrollen / Racist Controls / Contrôles Racistes“

Am Fr., den 24.02.17 findet eine Veranstaltung zum Thema „Rassistische Kontrollen / Racist Controls / Contrôles Racistes“ in der Hafenvokü statt.

Neben Informationen zur Situation rund um die Hafenstraßen-Häuser gibt es Berichte eines Betroffenen und eines Rechtsanwalts zur Klage gegen die rassistischen Kontrollen. Außerdem werden Interventionsmöglichkeiten aufgezeigt.

Die Veranstaltung findet auf Deutsch, Englisch und Französisch statt.
Ab 20 Uhr gibt es Essen, um 21 Uhr geht die Veranstaltung los.

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engl.: Racist Controls: Situation around the Hafenstraße area – Report of a lawyer on a trial concerning racist controls – Report of a person concerned – Possibilities to interfere

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fr.: Contrôles Racistes: La situation autour de la Hafenstraße – Rapport d´un avocat sur l´action judicaire engagée contre les contrôles racistes – Rapport d´une personne concernée – Possibilities d´intervention

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Veranstaltung im Rahmen der Antirep-Kneipe, die (außer dieses Mal) jeden 3. Freitag in der Hafenvokü stattfindet.

Veranstalter_innen: Hafenvokü, EA Hamburg, Out of Action, Rote Hilfe Hamburg

Links:
Hafenvokü