04.04.2018
Info-Veranstaltung

19:00 Uhr

Leipzig
Meuterei
Zollschuppen

Summer of Resistance – Summit of Repression
Solidarity is Our Weapon

Input von einer Genossin aus Hamburg:
Im Sommer 2017 haben Tausende gegen den G20 in Hamburg demonstriert. Die Gipfeltage waren nicht nur geprägt durch vielfältigen und entschlossen Protest, sondern auch durch konsequente Zuspitzung der staatlichen Repression. Der Infoabend blickt zurück auf Campverbote und Polizeigewalt. Es werden die bisherigen G20 Prozesse beleuchtet, die Kampagne United we stand vorgestellt und im gemeinsamen Gespräch soll über die autoritäre Formierung des Staates und seiner Repressionsorgane und was wir dem entgegesetzen können diskutiert werden.
Wir freuen uns auf Euch!
Es wird Essen und Soli Stuff für United we Stand geben!

Was tun wenns Brennt? LIWI 15.06.

Donnerstag, den 15.06.2017 um 19:00 Uhr in LIWI

Der G20 Gipfel wird, nachdem die Treffen der Mächtigen der Welt lange Zeit im Hinterland statt fanden, wieder mitten in einer Großstadt tagen. Die Staatschefs der wirtschaftlich mächtigsten Nationen werden also im Juli ins Zentrum Hamburgs reisen. Für den Versuch diese vor jeglichem Protest zu schützen, wird es einen enormen Kraftakt der staatlichen Repressionsorgane geben. Diese werden neben der Infrastruktur in Hamburg unter anderem ein extra zu diesem Anlass errichtetes Gefängnis und massives personelles Aufgebot von Polizei, Bundeswehr und Nachrichtendiensten auffahren.

Mit Festnahmen und anderen Aktionen, mit Beschlagnahme von Flugblättern, Zeitungen usw., mit Hausdurchsuchungen, Versammlungsverboten, Strafbefehlen und Prozessen muss sich jede/r auseinandersetzen, die/der sich im Sommer in Hamburg aktiv am Widerstand gegen den G20 Gipfel beteiligen möchte. Mit immer neuen Gesetzen wird besonders vor solchen Grossereignissen selbst das Wenige, was der kapitalistische Staat an Meinungsfreiheit, Organisationsfreiheit und Demonstrationsrecht gewährt, ständig weiter eingeschränkt.

Wir möchten im Bezug auf die anstehenden Auseinandersetzungen generelle Informationen zum Umgang mit Repression geben. Seid ihr euch euren Handlungsoptionen im Umgang mit Polizei etc. bewusst hilft euch das im politischen Handgemenge zu agieren und euch und eure Strukturen zu schützen.

Solidarität statt Angst!

Ein weiterer Schwerpunkt wird der Umgang mit (traumatischen) Repressionserfahrungen sein. Ein Ziel von Repression und Machtmechanismen ist es, Menschen einzuschüchtern und ihnen ein Gefühl der Ohnmacht gegenüber staatlicher Herrschaft zu vermitteln.

Was könnt ihr für euch und als Gruppe tun um mit solchen Situationen und ihren möglichen Folgen umzugehen?

Auf dem Podium sitzen VertreterInnen der Roten Hilfe, von Out of Action sowie eine Anwältin/ein Anwalt

Workshop sensibler Umgang miteinander in Bezugsgruppen 02.04.2016

Plakat vom Antifaschistischen JugendkongressWorkshop “Passt aufeinander auf” – sensibler Umgang miteinander in Bezugsgruppen

Im Rahmen des Antifaschistischen Jugendkongress „Time to act“ im AJZ Chemnitz (Chemnitztalstr. 54, 09114 Chemnitz, Karte) am 02.04.2016 von 11:00 Uhr bis 13:00 Uhr.

Wer politisch aktiv ist, kann in Situationen kommen, in denen repressive Gewalt gegen eine*n selbst oder gegen nahe stehende Menschen ausgeübt wird.
Out of Action bietet hier Begleitung von politischem Aktivismus, insbesondere zum Umgang mit belastenden Erlebnissen vor, während und nach einer Aktion. Im Workshop wollen wir mit euch zusammen erarbeiten welche Strategien es für euch in euren eigenen Aktionen und Bezugsgruppen geben kann, um mit Belastungen durch Repressionen umzugehen.

Let’s face it: Sooner or later in your time as a political activist you or one of your political compagnions will have to face state violence and repression.
So called Out of Action groups provide you a safe harbour in times of trouble: In this workshop we want to explore different strategies on how to cope with emotionally exhausting situations. How to prepare yourself and your peergroup for these situations, what you can do during these situations and how to deal with emotional stress afterwards.